Rückblick

27. Radwallfahrt der Kolpingsfamilie Tegernheim nach Altötting am 01. / 02.09.2017

Am Freitag, den 01.09.2017 ist die Kolpingsfamilie zum 27. Mal mit ihrer Radwallfahrt nach Altötting zur Mutter der Barmherzigkeit gestartet. Unterwegs gab es in den 7 Gebetsstationen Impulsgedanken dazu. Ein Instrumentalstück von einer CD zum Beginn der Statio zum Ruhigwerden, einen Schrifttext aus der Bibel und ein gemeinsames Lied oder Gebet zum Ende der Statio rundeten die jeweilige Gebetsstatio ab.

 

 

 

26 Radfahrer machten sich am Freitagmittag nach dem Reisesegen bei strömenden Regen von der Tegernheimer Pfarrkirche Mariä Verkündigung aus auf den Weg. In Triftlfing, Obergrasslfing, Haader und Neuhofen wurden die dortigen Kirchen zu Gebetsstationen angefahren. Auf der Strecke gibt es dann Sammel- und Rastpunkte für die Radfahrer. In Hofkirchen freuen sich die Radfahrer auf eine kleine Stärkung mit Mars-Riegel.

 

Nach 70 Kilometer bei frischen Temperaturen und teilweise sehr starkem Regen kamen die Teilnehmer durchnässt aber gut in Oberteisbach im Landgasthof Hotel Räucherhansl an. Nach einem guten Abendessen und schönen Gesprächen wurde dort übernachtet.

 

Am nächsten Morgen ging es bereits schon um 6.45 Uhr bei leichtem Tröpfeln weiter Richtung Altötting. Ab Frontenhausen kam dann wieder der Regen. Die Gebetsstationen dieses Tages waren in Oberspechtrain, Ganghofen-Heiligenstadt, Massing und Zwecksberg. In Ganghofen-Heiligenstadt gab es traditionsgemäß nach der Statio für jeden Teilnehmer ein paar warme Wiener mit Senf und Breze. Dazu gab es ein Radler. Die Würste werden von einer dortigen Metzgerei warm gebracht und sie werden traditionell jedes Jahr von einem Teilnehmer gespendet.

 

Bei der letzten Gebetsstatio in Zwecksberg dankte der Kolpingvorsitzende Matthias Kreutz allen Wallfahrern für die Teilnahme und den guten Zusammenhalt. 3 Teilnehmer erhielten ein kleines Geschenk für die 10. Teilnahme: Heinrich Andraschko, Reinhold Paar und Martha Schmid. Elke Haberl erhielt ein kleines Geschenk für die 20. Teilnahme.

 

Nach insgesamt 60 Kilometer Fahrt am Samstag kamen die Radwallfahrer mittags in Altötting an.

 

In Altötting in der Kirche St. Josef der Congregatio Jesu feierten die Radwallfahrer den Abschlussgottesdienst mit Pater Jeremias vom Orden der Kapuziner. Pater Jeremias brachte eine Kindergruppe aus Ebersberg mit, die den Gottesdienst musikalisch mitgestalteten.

 

Nach dem Gottesdienst ging es weiter zum Brauereigasthof Graminger Weißbräu zum gemeinsamen Mittagessen. Ein Bus brachte die Teilnehmer und ein LKW der Firma Zellner Recycling GmbH die Fahrräder wieder zurück nach Tegernheim.

 

Die Radwallfahrt wurde gesichert und von versorgt von 6 Begleitfahrzeuge für die Hilfs-, Sicherungs- und Einweisungsdienste. Die Fahrzeuge waren besetzt mit Rupert Dirndorfer, Günter Flexeder, Elke Haberl, Roman und Ulrike Kreutz, Monika Moesch und Kurt Bathelt, Walburga und Herbert Wagenschwanz.

 

 

 

Wie ist die Radwallfahrt organisiert?

 

 

 

Nach der Radwallfahrt ist vor der Radwallfahrt. Nach dieser Erkenntnis findet kurz nach der Radwallfahrt eine Besprechung der Helfer über die abgelaufene Radwallfahrt statt. Die Eindrücke sind noch frisch und die erste Euphorie ist bereits verflogen. Es wird festgestellt, ob Veränderungen in der Organisation oder im Ablauf erforderlich sind.

 

Anfang Januar geht es dann konkret an die Planung der neuen Radwallfahrt. Der Termin ist klar: Grundsätzlich am 1. Freitag und den nachfolgenden Samstag im September.

 

Der Landgasthof Hotel Räucherhansl wird angefragt wegen der Übernachtungen und der Übernachtungspreise.

 

Beim Brauereigasthof Graminger Weißbräu wird der Termin reserviert. Beim Busunternehmen Piendl wird ein Angebot eingeholt. Die Firma Zellner Recycling GmbH, von der wir von Anfang an den LKW für den Rücktransport der Fahrräder kostenfrei bekommen, wird angefragt. Der Malerbetrieb Beck aus Tegernheim, der uns seit vielen Jahren einen Anhänger zum Gepäcktransport kostenfrei zur Verfügung zur Verfügung stellt, wird ebenfalls angefragt. Und bei der Kirche St. Josef der Congregatio Jesu wird der Termin angemeldet.

 

Wenn die Höhe der Übernachtungskosten und die Höhe der Kosten für den Bus bekannt sind, geht es an die Kostenkalkulation.

 

Ende Februar erhalten die Teilnehmer der letzten 5 Radwallfahrten die Ausschreibung für die neue Radwallfahrt, außerdem wird die Radwallfahrt im Monatsweiser der Kolpingsfamilie Tegernheim ausgeschrieben. Ab diesem Zeitpunkt kann man sich anmelden. Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 20 € erforderlich, die bei der Radwallfahrt angerechnet wird. Bei Absage verbleibt die Anzahlung bei der Kolpingsfamilie.

 

Anfang Juli erhält Landgasthof Hotel Räucherhansl eine erste vorläufige Anzahl der Übernachtungen.

 

Ende Juli werden die Kirchen, bei denen unterwegs eine Gebetsstatio ist und die Wallfahrtskustodie in Altötting informiert.

 

Anfang August wird bei Fahrrad-Sport und Zubehör Zdenko Francuski in Tegernheim Ersatzschläuche für Fahrräder bestellt, die wir in den verschiedenen gängigen Größen und den diversen Ventiltypen dann mitbekommen. Zu bezahlen haben wir dann nach der Radwallfahrt nur den tatsächlichen Verbrauch.

 

Mitte August werden bei Getränke Harand Mineralwasser, Apfelschorle, Coca-Cola und Radler bestellt.

 

Gleichzeitig werden in einer Metzgerei in Gangkofen für den Samstag warme Wiener und Brezen bestellt.

 

Am Montag vor der Radwallfahrt wird die Strecke der Radwallfahrer mit dem PKW abgefahren, um den Zustand der Wege und Straßen zu sehen und um zu klären, ob evtl. Umleitungsstrecken für Rad- und Autofahrer erforderlich sind.

 

Am Dienstag vor der Radwallfahrt erfolgt eine Besprechung aller Helfer. Alle wichtigen Positionen für die Radwallfahrt müssen besetzt sein: Die geistliche Leitung, einen PKW als Vorausfahrzeug, einen Front- und Schlussfahrer bei den Radfahrern, einen PKW als hinteres Sicherungsfahrzeug, ein Versorgungsfahrzeug, ein Fahrzeug mit Anhänger für den Gepäcktransport und ein Fahrzeug zur besonderen Verwendung. Die Einweisungs- und Sicherungsaufgaben der Begleitfahrzeuge und der Front- und Schlussfahrer müssen geklärt sein.

 

Am Donnerstag vor der Radwallfahrt gibt es dann einen Großeinkauf. Es werden Bananen, Mars-Riegel, Traubenzucker, Magnesium- und Calciumtabletten benötigt, evtl. noch einige Kleinigkeiten für den Erste-Hilfe-Koffer. Die Ersatzschläuche werden bei Francuski abgeholt und dann noch ggf. eine berichtigte Teilnehmerliste für die Übernachtung an den Landgasthof Hotel Räucherhansl geschickt.

 

Dann ist er da, der Tag der Radwallfahrt. Die Getränke, die uns Getränke Harand kühlt, werden abgeholt. Ein Teil der Getränke wird in das Versorgungsfahrzeug verladen, der andere Teil in den Anhänger vom Gepäcktransport. Und dann kann es losgehen mit einer hoffentlich guten und vor allem unfallfreien Radwallfahrt.

 

 

 

Ein neues Weltjugendtag-Kreuz wird aufgestellt

Am Samstag, den 26. November 2016 wurde das neue Kreuz am Ende des Kreuzweges bei Donaustauf aufgestellt. Die Kolpingsfamilie Tegernheim traf sich, um dem Ereignis beizuwohnen und das „Richtfest“ für das neue Kreuz zu feiern. Herbert Wagenschwanz und seine Helfer von der Kolpingsfamilie hatten die letzten Wochen das Holz hergerichtet, bearbeitet, das neue Kreuz in seine endgültige Form gebracht und das alte Kreuz abgebaut und zu Brennholz verarbeitet.

Das Aufstellen des Kreuzes wurde durch Herrn Hubert Sobolewski mit seinem Kranwagen stark erleichtert.

Jetzt wurde Richtfest mit Glühwein, Kinderpunsch und Bratwürsten vom Grill gefeiert.

Die Einweihung des neuen Kreuzes wird in feierlichem Rahmen beim nächsten gemeinsamen Kreuzweg mit der Pfarrgemeinde in Donaustauf am 05. März 2017 erfolgen.

 

Die Helfer waren:

Herbert Wagenschwanz

Simon Weber

Jonas Kagermeier

Felix Lindner

Niklas Kreutz

sowie

Wolfgang Kagermeier

Thomas Weber

Andreas Karl

Hubert Sobolewski

 

(Siehe auch unter Bilder)